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Toshiba LCD-TVs

 Toshiba 46 SV 685 D

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Toshiba 46 SV 685 D

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Toshiba 46 SV 685 D
 
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Florian FriedrichBei Toshibas 46-Zöller 46 SV 685 D handelt es sich um einen LCD-Fernseher mit Local-Dimming-Technologie. Der seit Sommer 2009 erhältliche Japaner soll laut Hersteller 2.500 Euro kosten, im Internet konnten wir ihn ein halbes Jahr nach Markteinführung aber bereits für 1.600 Euro entdecken. 

 

Florian Friedrich, getestet am 30. Dezember 2009

 

Was uns gefiel

kaum Local-Dimming-Artefakte
hoher Kontrast
gute Bewegungsschärfe
saubere 24p-Darstellung (auch bei 60-Hertz-Signalen)

 

Was uns nervte

leichter Grünstich
zu softes Bild bei 576i/p-Zuspielung
mäßiger Bedienkomfort bei DVB-C-Empfang

 

Urteil der Testjury

Toshibas Local-Dimming-Technologie bereitet mit einem harmonischen und kontraststarken Bild viel Freude – und das zu einem fairen Preis. Auf der anderen Seite ärgerten wir uns über das zu weiche Bild bei 576i/p-Signalen und den mangelnden Bedienkomfort bei DVB-C-Empfang. 

 


Wichtigste Anschlüsse:

HDMI 4x  Scart 2x  VGA 1x USB 1x


 

 

Multimedia

Ist der Mediaplayer mit der aktuellsten Software ausgestattet, lassen sich per USB, SD-Karte und Netzwerk (DLNA-Funktion) Video-, Musik- und Bilddateien abspielen. 

 

Sonstige Ausstattung

Der Toshiba 46 SV 685 D bietet zahlreiche Bild-Eingriffsmöglichkeiten, die ihn deshalb auch für technisch interessierte Tüftler interessant machen. So kann man zum Beispiel die RGB-Farbauszüge separat abschalten oder Farbtemperatur, Mischfarben, Gamma oder Umgebungslichtsensor feinstufig über ein breites Spektrum regeln. Zudem stellt der Japaner detaillierte Infos zum Videosignal (Auflösung, Bildwiederholrate, HDMI-Farbraum) bereit. 

 

Handhabung

Fernbedienung

Die Fernbedienung liegt gut in der Hand, aber leider sind die Tasten für Bildformat und Menü etwas zu klein geraten. 

 

Das optisch eher schlicht und nüchtern wirkende Menü lässt sich intuitiv steuern. Bei digitalem Kabelempfang fiel uns jedoch auf, dass eine Sortierfunktion fehlt, die zum Beispiel lästige Abo-Sender ausblenden könnte – komfortabel ist das nicht. Auch in puncto Leistungsaufnahme hinkt der Japaner vielen LCD-Kollegen hinterher, denn mit 180 Watt bei voller Strahlkraft liegt er ein gutes Stück höher. Eine Stromsparer-Plakette verdient er sich dafür nicht. 

 

Bildqualität bei Standard-Signalen 

Wenn man im AV-Modus „Film“ den Rauschfilter abschaltet, hinterlässt das Bild bei analogem wie auch bei digitalem Empfang einen anständigen Eindruck. Das analoge Fernsehbild zeigt ein feinkörniges Rauschen, und Details erscheinen nicht so fein wie auf unserem Referenzfernseher, dem Pioneer KRP-500. Insgesamt wirkt das Bild aber brillant und kontrastreich, allerdings zeigt die vorgesetzte Glasscheibe etwas zu starke Spiegeleffekte. Bei Letterbox-Sendungen fällt noch eine weitere Schwachstelle auf: zu breite Gesichter. Wählt man beispielsweise das Format „Kino“, gerät das Bild um sieben Prozent zu breit.

Leider fehlt – wie auch beim Samsung UE 46 B 7090 – eine automatische Formatumschaltung, die bei 4:3- wie auch bei Letterbox-Sendungen ein bildschirmfüllendes und unverzerrtes Bild garantiert. Meckern müssen wir auch, wenn es sich um Videosignale dreht, die per HDMI 576i/p zugespielt werden – der Toshiba zeichnet das Bild dann zu weich und schneidet auch viel zu viel von den Bildrändern ab. Lösung des Problems: Der DVD-Player oder die Set-Top-Box sollte hochskalierte Bilder zum 46 SV 685 D schicken.

Da unser Testkandidat über eine 200-Hertz-Bewegungs-Schaltung verfügt, kann er schnelle Bewegungen in TV-Dokumentationen oder Spielfilmen sauber und scharf darstellen. Ein Verschmieren in schnellen Schwenks kann aber auch die 200-Hertz-Schaltung nicht komplett beseitigen. 

 

Bildqualität bei hochauflösenden Signalen

CIE Diagramm

Zu grünstichig: der Toshiba 46 SV 685 D.

 

Blu-ray-Fans, die oft Filme anschauen, sollten sich gleich dazu entschließen, das ohnehin nicht perfekte „Autoformat“ abzuschalten. Wenn nicht, muss man das richtige HDTV-Bildformat „nativ“ immer wieder von Hand aufrufen, und das nervt auf Dauer. In unserem Sehtest glänzt der 46-Zöller mit einem satten Schwarz, einem hohen Kontrastumfang sowie einem homogenen Bild mit nur wenigen Artefakten. Erst bei seitlicher Betrachtung fallen Wolkeneffekte um helle Objekte auf.

Die Bilddynamik erreicht zwar keine Spitzenwerte, doch der Im-Bild-Kontrast ist mit 5.000:1 groß genug, um düsteren Innenaufnahmen eine anständige Tiefenwirkung zu verleihen. In dunklen Szenen verringert unser Testkandidat die Bildhelligkeit drastisch, was einerseits zu einem tollen Schwarz führt, andererseits aber helle Schrift vor dunklem Hintergrund zu kraftlos erscheinen lässt.

In hellen Szenen fällt zudem die kühle Farbbalance von 7.100 Kelvin auf. Folge: Das Bild wirkt insgesamt zu grünstichig. Dies führt besonders bei Hauttönen und in Schwarz-Weiß-Filmen zu Verfärbungen. Das Manko lässt sich allerdings mit Hilfe der Farbtemperatur-Regler beheben (mehr Rot, weniger Grün). Entscheidend für die saubere 24p-Darstellung ist der Menüpunkt „Filmstabilisierung“ – im Modus „Standard“ sehen wir ein originalgetreues 24p-Bild, und das sogar bei 60-Hertz-Zuspielung. Der „Sanft“-Modus glättet Filmbilder hingegen dezent, während „aus“ ein ungleichmäßiges Stottern produziert. 

 

Tonqualität 

Anschlussfeld

Der Toshiba verfügt neben einem analogen und einem digitalen Tonausgang auch über einen Subwoofer-Anschluss.

 

Die indirekt abstrahlenden Lautsprecher ziehen sich passabel aus der Affäre, da sie durch Dolby Volume und Audyssey-Klangentzerrung unterstützt werden. Vor allem bei niedrigen Lautstärken ergibt sich so ein angenehmer, wenn auch nicht ganz verfärbungsfreier Klang mit passablen Bässen. 

 

Ideale Einstellungen*

 

Bildeinstellungen

Unsere Einstellungen verbessern Spitzenkontrast und Feinzeichnung.

 

AV-Modus: Film

 

Kontrast: 98

 

Helligkeit: 1

 

Farbe: 2

 

Schärfe: -5

 

Farbton: 0

 

Farbtemperatur: 2

 

Gamma-Einstellung: -10

 

DNR: aus

 

Bildformat: nativ

 

LED-Backlight-Steuerung: ein

 

MPEG-Rauschreduzierung: aus

 

Resolution Plus: aus

 

Active Vision M200: ein

 

Filmstabilisierung: Standard 

 

*optimiert auf originalgetreue HDTV-Wiedergabe über den HDMI-Eingang in dunkler Umgebung.

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